heute war ich in der südsteiermark, im raum mureck unterwegs.
die mur bildet hier die grenze zu slowenien und in den murecker auen,
hat man die möglichkeit, direkt am wasser entlang, kilometerweit zu
wandern oder rad zu fahren.
bei dieser gelegenheit habe ich eine pflanze mit früchten gefunden,
von der ich keine ahnung habe, wie sie heißt bzw. welche früchte das
sind.
wer bitte - kann dieses rätsel lösen, wer kennt die pflanze?
vielen dank im voraus für's ansehen und kommentieren. ;-)
Heute möchte ich das Lied *Perhaps Love* von John Denver, welches er, zusammen
mit Placido Domingo im Jahre 1981 aufgenommen hat, in mein Blog stellen.
Seit vielen Jahren, habe ich diese CD und von Zeit zu Zeit höre ich sie mir, mit
gleichbleibender Begeisterung, an.
Die Aufnahme von Youtube ist nicht nur ein Ohrenschmaus, (für jene, die diese Art
von Musik mögen) der Begleitfilm zeigt wunderschöne, zum Teil berührende Aufnahmen
( v. Flickr) zum Thema Liebe bzw. dem Text entsprechend.
Perhaps love is like a resting place, a shelter from the storm
It exists to give you comfort, it is there to keep you warm
And in those times of trouble when you are most alone
The memory of love will bring you home
Perhaps love is like a window, perhaps an open door
It invites you to come closer, it wants to show you more
And even if you lose yourself and don't know what to do
The memory of love will see you through
Love to some is like a cloud, to some as strong as steel
For some a way of living, for some a way to feel
And some say love is holding on and some say letting go
And some say love is everything, and some say they don't know
Perhaps love is like the ocean, full of conflict, full of pain
Like a fire when it's cold outside, thunder when it rains
If I should live forever, and all my dreams come true
My memories of love will be of you
Love to some is like a cloud, to some as strong as steel
For some a way of living, for some a way to feel
And some say love is holding on and some say letting go
And some say love is everything, and some say they don't know
Ihren Namen verdankt sie der griechischen Mythologie:
Ein junges Mädchen namens Clytia hatte sich in den Sonnengott Helios verliebt,
der ihre Liebe leider nicht erwiderte.
Ihre Leidenschaft war so groß, dass sie die ganze Zeit damit verbrachte,
ihn anzuschauen;
letztendlich verwandelte sie sich in Helianthemum,
die Blume, die sich stets zur Sonne dreht.
Der lateinische Name Helianthus setzt sich aus den griechischen Worten helios (Sonne) und anthos (Blume) zusammen.
Die Sonnenblume stammt ursprünglich aus Peru und Mexiko und wurde als
Zeichen des Sonnengottes verehrt und auf vielen Kultstätten abgebildet.
(text.v.www.bepa-galerie.de/Sommer)
Die Sonnenblume
möchte dich begrüßen
dieweil sie sich so gern zur Sonne wendet.
Nur steht zur Zeit
sie noch zurückgewiesen;
doch du erscheinst
und sie ist gleich vollendet
Folgendes Angebot habe ich heute im Netz gefunden
und es hat mich schon sehr erstaunt!
Originaltext:
*Die Private V.i.s.a Card für jeden*
Kreditkarten bieten zahlreiche Vorteile und sind für zahlreiche Geschäftsvorgänge mittlerweile unverzichtbar. Wer jedoch Schulden hat
oder z.B. durch Arbeitslosigkeit (Insolvenzen, Sozialhilfeempfänger, Studenten, Schüler usw.) über kein geregeltes Einkommen verfügt,
hat meist enorme Probleme, eine Kreditkarte zu beantragen.
Mit einer Private V.i.s.a Cardauf Guthabenbasis, können auch Sie künftig wieder die Vorteile der Kartenzahlung geniessen.*
Der Kartenbezieher muß:
1. eine Gebühr von 99 € sofort einzahlen und
2. kann er die Kreditkarte nur dann verwenden, wenn sie ausreichend gedeckt ist.
Das heißt für mich im Klartext, daß es keine Kreditkarte ist, denn das Wort Kredit bedeutet ja - Überlassen von Geld zum Gebrauch.
Wer bitte überläßt hier wem - in diesem Sinne - Geld? Die Bank nicht - und der Kartenbezieher?
Er bekommt ja nur für jene Summe, Waren oder Dienstleistungen, mit der, seine Karte gedeckt ist! Also überläßt er der Bank im Vorhinein das Geld.
Der Angebotstext enthält zwar das Wort Kreditkarte, aber letztendlich spricht man von einer *Private......Card*, die suggerieren soll, daß man kreditwürdig ist.
Wie sehr die Bezieher solcher Karten, durch dieses Angebot profitieren, vermag ich nicht zu beurteilen, aber jenen, die ohnedies
nicht mit Reichtümern gesegnet sind, wird das Leben dadurch nicht leichter gemacht, vermute ich mal.
Habe ich da etwas falsch verstanden?
Was würde derselbe schwedische Forscher und Theosoph sagen,
würde er heute an seinem offenen Fenster sein?
Vermutlich dächte er, er sei bereits in der Hölle, wenn er denn,
Lärm damit verbunden hätte.
Für die städtische Bevölkerung stellt heute der Verkehrslärm nur
einen von mehreren Faktoren dar, die das urbane Leben erschweren.
Mit der Wandlung der Stadt zur Entertainment City wurde der
öffentliche Raum um noch weitere ohrenbetäubende Facetten versehen.
Und da ist noch nicht die Rede von der Dauerbeschallung in Kaufhäusern,
Liften, in der Telefonwarteschleife usw. usw.
Ach, der Emanuel von Swedenborg hat's diesbezüglich gut........... ;-)
Wir haben Gott großartige Kirchen gebaut
sie eignen sich gut als Touristenattraktion
(Anke Maggauer-Kirsche)
So sehe ich das auch - Kirchen sind für mich bewundernswerte
Objekte; um aber, meinen eventuellen Glauben zu dokumentieren,
wären sie nicht erforderlich.
Wie mancher, wie manche, decken ihren Lebenswandel durch Scheinheiligkeit?
Sie sind die Ersten, und die Letzten, bei dem Gebete, in den Kirchen;
in ihren Wohnungen aber herrschen Sünde und Verbrechen.
(Abraham a Santa Clara)
Gott ist überall - das ist das Hauptproblem aller Kirchen
(Billy, Schweizer Aphoristiker)
Rose, du thronende, denen im Altertume
warst du ein Kelch mit einfachem Rand.
Uns aber bist du die volle zahllose Blume,
der unerschöpfliche Gegenstand.
In deinem Reichtum scheinst du wie Kleidung um Kleidung
um einen Leib aus nichts als Glanz;
aber dein einzelnes Blatt ist zugleich die Vermeidung
und die Verleugnung jedes Gewands.
Seit Jahrhunderten ruft uns dein Duft
seine süßesten Namen herüber;
plötzlich liegt er wie Ruhm in der Luft.
Dennoch, wir wissen ihn nicht zu nennen, raten...
wir Und Erinnerung geht zu ihm über,
die wir von rufbaren Stunden erbaten.
(Rainer Maria Rilke) Aus: Die Sonette an Orpheus, Zweiter Teil
Mein Faible für Farben, wird vielleicht schon aufgefallen sein, in diesem Blog
( *capra ibex* weiß es ganz sicher *gg* )
Farbspielereien --> Photoshop macht*s möglich.
Toleranz hat alle Farben des Lebens. (Ari.F. Huber)
Spiegelungen
Das Leben ist ein weißes Blatt, die Farben sind in dir. Male es schön bunt und leuchtend.
Wir sehen die Welt nur in den Farben unserer Stimmungen. (Wilhelm Vogel)
wald - sinfonie in grün und blau
Farben sind Illusion - ich denke farbig. (Frank Dommenz)
leuchtende Farben
füllen meinen Tag mit Licht geben neuen Schwung (Engelbert Schinkel)
Es sagte: Paulo Coelho in *Bekenntnisse eines Suchenden*
"Mein ganzes Leben wurde von weiblicher Energie bestimmt,
von der Frau"
"Bevor ich die Frauen kannte, wußte ich nicht,
was Mitgefühl ist"
"Mir gefällt nicht, wie die Religionen Gott seines weiblichen
Antlitzes beraubt haben, das aus Mitgefühl, Liebe zum Leben,
zu den Menschen und den Dingen besteht.
Tatsächlich ist ja die Schöpfung ein langsamer, geheimnisvoller,
weiblicher Prozeß, der nicht an unsere männliche Logik gebunden
ist, sondern an das Wesen des Weiblichen, weil die Frau die
Beschützerin des Leben ist und Kriege nicht mag, die die Frucht
ihres Leibes töten."
Welch ein wohltuender Gegensatz zu Arthur Schopenhauer, der
200 Jahre zuvor, noch solche Aussprüche über die "Weiber",
von sich gab:
"Der einzige Mann, der wirklich nicht ohne Frauen leben kann, ist der Frauenarzt."
"Zu Pflegerinnen und Erzieherinnen unserer Kindheit eignen die Weiber sich gerade dadurch,
daß sie selbst kindisch, läppisch und kurzsichtig, mit einem Worte,
zeitlebens große Kinder sind;
eine Mittelstufe zwischen dem Kinde und dem Manne, als welcher der eigentliche Mensch ist."
Und trotzdem, sind wir von der wirklichen Emanzipation, noch weiß Gott wie weit, ein gutes Stück, entfernt.
leider bin nicht ich, elisabetta, in trient, sterzing, meran und am kalterer see, sondern
~treo~ , co-autor und leib-photograph, unternimmt gerade eine studienreise.
von seinen schönen aufnahmen, kann ich ein wenig mitpartizipieren.
"Ich bedaure dich. Hart und schmutzig ist dein Tagewerk."
Und der Straßenfeger sagte: "Vielen Dank, Herr.
Aber sage mir, was für eine Arbeit hast du?"
Und der Philosoph antwortete:
"Ich studiere des Menschen Geist, seine Taten und sein Verlangen."
Da fuhr der Straßenfeger fort, zu fegen,
und sagte mit einem Lächeln: "Ich bedaure dich auch."
(Khalil Gibran)
Ist es nicht mit, eine der schwierigsten Aufgaben die Menschen zu studieren,
ihr Verhalten zu analysieren, sie trotz, oder wegen der erlangten Kenntnisse
zu mögen, zu schätzen und ihnen, wie auch immer, verbunden zu bleiben?
Vom Schweizer Ursus Wehrli, einem Komiker, Kabarettist und freischaffenden Künstler,
stammt das Buch *Kunst aufräumen*, über das der Tages-Anzeiger Zürich folgendes
schrieb: " Ein sehr wertvolles Buch, denn es bringt endlich Ordnung in das unübersichtliche
Feld der modernen Kunst. Die seltsamen abstrakten Klee-, Miró- und Kandinsky-
Bestandteile werden endlich einmal schön nach Form und Farbe aufgereiht, anstatt
wild über die Leinwand gepinselt. Sieht ja auch viel besser aus." ;-)))
Ich finde es sehr amüsant das buch zu betrachten, vor allem die Idee, die Herr Wehrli hier
umsetzt ist einzigartig!
Schieles Liegender weiblicher Akt mit angezogenen Beinen --> aufgeräumt
Was ist die Welt? Ein ewiges Gedicht,
Daraus der Geist der Gottheit strahlt und glüht,
Daraus der Wein der Weisheit schäumt und sprüht,
Daraus der Laut der Liebe zu uns spricht
Und jedes Menschen wechselndes Gemüt,
Ein Strahl ist’s, der aus dieser Sonne bricht,
Ein Vers, der sich an tausend andre flicht,
Der unbemerkt verhallt, verlischt, verblüht.
Und doch auch eine Welt für sich allein,
Voll süß-geheimer, nie vernommner Töne,
Begabt mit eigner, unentweihter Schöne,
Und keines Andern Nachhall, Widerschein.
Und wenn du gar zu lesen drin verstündest,
Ein Buch, das du im Leben nicht ergründest.
In den letzten Wochen haben wir gejammert, daß uns der Sommer nicht besucht,
daß die Temperaturen zu niedrig seien, daß es viel zu viel Regen gibt und....und....und....
Wir wurden erhört und plötzlich hatten wir das, wonach wir gerufen: Sommer.
Hitze - 34 Grad im Schatten, bis zu 70 % Leistungsabfall bei der
Arbeit, eine Gelsen (Mücken) Invasion und die nächste Unwetterfront mit Sturm, Hagel
und richtigen Gewittern im Gepäck, kommt auf uns zu.
Soferne ich nicht rausgehen muß, bleibe ich an solch extrem heißen Tagen am liebsten zu Hause,
ab Mittag alle Schotten dicht - also abgedunkelte Räume. Fenster und Türen zu, damit
die Hitze draußen bleibt .
Dadurch aber, ist auch das soziale Leben ein wenig eingeschränkt, denn Bekannte und Freundinnen,
wenn sie nicht gerade Badefreaks sind, halten es genauso wie ich und das Telefon ist wieder einmal
die Kommunikationsbasis Nummer 1.
Ich plädiere für einen Sommer mit maximal 28 Grad und einer stets leichten Brise, Regen nur in
der Nacht, keine Gewitter mit Hagel und von den Gelsen möchte ich überhaupt nichts spüren.
Unrealistisch?
Man wird sich doch wohl noch etwas wünschen dürfen! ;-)))
Ach, wie sehr verlange ich nach Gesundheit!
Man habe nur erst etwas vor,
das etwas länger dauern soll als man selber –
dann dankt man für jede gute Nacht,
für jeden warmen Sonnenstrahl,
ja für jede geregelte Verdauung!
Menschliches, sehr menschliches vom guten alten
Friedrich Wilhelm Nietzsche
Letztendlich ist es das, was wir alle erhoffen.
Predigtbuch aus dem Jahre 1697 von Irenaeus Schwendimann.
Interessant ist, welche Entwicklung die Orthographie und
Ausdrucksweise, unsere Sprache, seither genommen hat.
Dieser Text entbehrt ja nicht einer gewissen Heiterkeit:
Ich muß bekennen / das es zwischen dem himmlischen Manna /
und egyptischen Knoblauch / zwischen einem Orientalischen
Paerlein / und zwischen einem Kisselstein / zwischen einer
schön-gestalteten Jungfrau / und zwischen einem russigen
Kessel ein grosser unterschied ist.
Spricht das jetzt für oder gegen die Jungfrau? ;-))
Lampen und Türen aus Schmiedeeisen, oder damit verziert,
sind, unter anderem, Lieblingsmotive von mir. Einige konnte
ich auf meinen Ausflügen, wieder bildlich festhalten.
Die Gegenstände sehen so leicht, fast zierlich aus und sind
trotzdem stark und haltbar - ja mit einem Wort *eisern*
Man muß das Eisen schmieden, solange es heiß ist.
(Ovid)
So wie das Eisen außer Gebrauch rostet
und das stillstehende Wasser verdirbt oder bei Kälte gefriert,
so verkommt der Geist ohne Übung
(Leonardo da Vinci)
Wie aus einem glühenden Eisen die Funken hervorgehen,
so entstehen aus dem Geiste die Geister.
(Yâjnavalkya, indisches Gesetzeswerk)
Eiserne Gitter und Thore, und blühende Rosen dahinter;
Arme Blumen, wofür seid ihr gefangen gesetzt?
(Friedrich Hebbel)
Geld ist ein Schlüssel, der in alle Schlösser paßt.